Steinmetzbetrieb Axel Werthmann in Schwerte

Alteingesessenen Schwerter Bürgern ist der Steinmetzbetrieb Werthmann schon lange ein Begriff:

 

Der Steinbildhauermeister Konrad Drüppel (1881- 1957) gründete im Jahr 1922 den Betrieb an der Hörder Str. 7 in Schwerte. In der schwierigen Zeit nach dem ersten Weltkrieg festigte Konrad Drüppel seinen ausgezeichneten Ruf mit eindrucksvollen und detaillierten Werken. Neben vielen alten Grabmalen, die noch heute auf Schwerter Friedhöfen zu bewundern sind, gestaltete der unter anderen den 1,50m hohen Adler an der Reinoldikirche, das Wappentier Dortmunds. Auch für Kriegsdenkmäler in Dortmund, Castrop Rauxel und Schwerte zeigte sich Konrad Drüppel verantwortlich.

Drei Monate vor seinem Tod, 1957, nahm er eine Professur an der ehem. Akademie der bildenden Künste in Dortmund an.

Ab dem Jahr 1957 wurde der Betrieb von Enkelin Ilse Werthmann, geb. Meyer (1926 -1992)und ihrem Vater Bernhard (1899- 1986) weiter geführt.

Seit Mitte der Siebziger Jahre arbeitete Ilses Sohn Axel (Jahrg. 1954) nebenberuflich im Betrieb mit. Einer Lehre als Technischer Zeichner folgte ein Studium als Dipl.- Ingenieur für Maschinenbau, 1985 wurde Axel Werthmann Steinmetz- und Steinbildhauer- Meister. Da der alte Betrieb an der Hörder Str. 7 den Anforderungen nicht mehr gerecht wurde, gründete Axel Werthmann 1987 den heutigen Betrieb an der Hörder Str. 37, direkt am Eingang des Evangelischen Friedhofs.

1994 wurde er in den Meisterprüfungsausschuss der Handwerkskammer Münster berufen.

Seit Dezember 2005 ist Axel Werthmann durch eine Sachkundeprüfung bei der DENAK befähigt, Standsicherheitsprüfungen bei Grabmalen vorzunehmen.

Im März 2007 ist er von der HWK Dortmund als Sachverständiger für Steinmetz- und Steinbildhauer- Aufgaben im Bereich Grabmale vereidigt worden.